STARTSEITE UEBER UNS
Zukunftsinitiative Peckelsheim e.V.
LEITBILD UEBER PECKELSHEIM.html PROJEKTE KONTAKT FORUM MITGLIEDER
Impressum - 2009 © webmysite.de
HISTORIE
VORSTAND

Geschichte der Gründung der „Zukunftsinitiative Peckelsheim e.V.“


Frühjahr 2005


Liebe Mitbürger,
in Anbetracht immer leerer werdender Stadtsäckel griff Willibernd Schröder das Zitat JFK´s „Frage nicht, was der Staat für dich tun kann, sondern was du für den Staat tun kannst!“ auf . Er stellte den Peckelsheimer Vereinsvorständen die Idee einer Bürgerstiftung bzw. Fördervereins vor.
Ziel der Bürgerstiftung soll es sein, sich um Projekte zu kümmern, die insbesondere der Nachhaltigkeit und Lebensqualität des Ortes dienen und nicht zu den Pflichtaufgaben der Stadt Willebadessen gehören. Dies können z. B. Maßnahmen zur Verbesserung des Ortsbildes, Umwelt-, Natur- und Landschaftspflege oder auch kulturelle Veranstaltungen sein. Jeder Bürger und jeder Verein soll die Möglichkeit haben, Vorschläge für Maßnahmen zu unterbreiten. In den Sitzungen der Vereinsvorstände wird über die Umsetzung entschieden. Der Mindestbeitrag beträgt pro Jahr € 15,--. Spenden und höhere Beiträge werden gern entgegengenommen. Auf Wunsch werden Spendenquittungen ausgestellt.
Die Idee wurde von den Vereinsvorstandsmitgliedern positiv aufgenommen. Es wurde ein Umsetzungsteam gebildet, das sich nun mit den Details befasst, Anregungen entgegennimmt, für Fragen zur Verfügung steht und natürlich auf eine positive Resonanz hofft.
Willibernd Schröder, Ulrich Balkenhol, Michael Hoffmann und August Johannigmann haben sich bereiterklärt in diesem Umsetzungsteam mitzuwirken.
Die Auslage dieses ersten Aufrufs erfolgte in einigen Peckelsheimer Geschäften und enthielt die Aufforderung bis zum 15.05.2005 Vorschläge zu machen und ggf. auch seine Beitrittsbereitschaft zu bekunden.
Im Pressebericht des Westfalenblattes vom 17.05.2005 aufgrund eines Interviews mit Mitinitiator Willibernd Schröder wird unter dem Titel „Großes Interesse an geplanter Bürgerstiftung“ berichtet, daß die Idee, eine „Bürgerstiftung Peckelsheim“ zu gründen, auf großes Interesse stößt und im Ort positiv diskutiert wird. Die Stiftung soll zukünftig Vorhaben unterstützen die nicht oder nicht mehr aus dem Stadtsäckel bezahlt werden können. Z.B. Maßnahmen zur Verbesserung des Stadtbildes, Aktivitäten für die Umwelt, Landschaft und kulturelle Veranstaltungen. Die Peckelsheimer Vereine stehen hinter der Idee und apellieren zur Teilnahme. Der jährliche Mindestmitgliedsbeitrag soll 15 Euro betragen. Die Rechtsform einer „Bürgerstiftung Peckelsheim“ ist noch unklar und wird geprüft.
Aufgrund des o. g. Aufrufes meldeten sich beim Umsetzungsteam 35 Interessenten, die ihre Bereitschaft zur Mitwirkung in der Bürgerstiftung bekundeten. Für den 20. 10. 2005 lud das Organisationsteam die Interessenten zu einem ersten Treffen in das Feuerwehrgerätehaus ein.
Um weiteres Interesse bei den Peckelsheimern zu wecken wurde zusätzlich für den 19.10.2005 ein Pressebericht initiiert. Das Westfalenblatt berichtet unter der Überschrift „ Informationsabend zur Bürgerstiftung – Weitere Interessenten gesucht“. Danach blieben die Erwartungen der Initiatoren
hinsichtlich der Anzahl der bisherigen Interessenten hinter den Erwartungen zurück. Es wird zur Beteiligung von weiteren Bürgern, die das Vorhaben unterstützen wollen, aufgerufen. Auf der Informations- und Diskussionsveranstaltung am 20. 10.2005 sollen die weiteren Schritte auf dem Weg zur angestrebten Vereinsgründung besprochen werden.
22 Teilnehmer besuchten diesen Informationsabend, über den das Westfalenblatt am 22.10.2005 mit der Überschrift „Peckelsheim soll Stiftung bekommen – Mehr Interesse erhofft“ berichtete. 40 Interessenten gebe es bisher, jedoch liege Resonanz noch hinter den Erwartungen, worüber bei diesem ersten Treffen kontrovers diskutiert wurde. Man befinde sich aber auf dem richtigen Weg und wolle über die Vereine weiter für das Vorhaben werben. Aus den Mitgliedsbeiträgen, mindestens 15 Euro oder mehr sollen vereinsübergreifende Projekte, Neuanschaffungen oder Instandsetzungsarbeiten im Ort finanziert werden können. An Projekten, die unterstützt werden könnten, mangele es nicht. Als Beispiele wurden von den Teilnehmern die Installation von Lautsprechern an der Leichenhalle, die Sanierung eines Ehrenmals oder die Anschaffung eines Klettergerüstes für den Kindergarten genannt.
Als nächster Schritt wurde eine Folgeveranstaltung für den 15. November 2005 einberufen, in der die „Bürgerstiftung“ nach Stand der Dinge einen Status als „gemeinnütziger Verein“ soll.
„Zukunftsinitiative für Peckelsheim im Blick – Team will das Vorhaben auf den Weg bringen“. Diese Überschrift trägt der Pressebericht des Westfalenblattes vom 17.11.2005 über diese Versammlung interessierter Bürger zwecks Gründung einer „Bürgerstiftung Peckelsheim“. Im Vergleich zur ersten Versammlung erschienen bedauerlicherweise nur fünfzehn der Interessenten. Um die Gründung voranzutreiben wurde ein Name für den neuen Verein gesucht. Unter mehreren Vorschlägen wurde schließlich Einigkeit über die Benennung in „Zukunftsinitiative Peckelsheim“ erzielt. Das Vorhaben, der Initiative schon jetzt einen Status als eingetragenen gemeinnützigen Verein zu geben, wurde zurückgestellt. Um mögliche Tätigkeitsfelder des künftigen Vereins abzustecken wurden die Ideen der Teilnehmer protokolliert und ein Gremium gebildet, das die einzelnen Vorschläge bündeln soll. Die Teilnehmer sollen schriftlich über die vorhandenen Ideen informiert werden. Dieses Gremium soll auch die erforderlichen Schritte für die Vereinsgründung durchführen und Konstituierung vorbereiten. Willibernd Schröder ist Vorsitzender des Gremiums, Karl-Josef Ernst sein Stellvertreter und Peter-Wilhelm Legge fungiert als Beisitzer.
Nach ca. einem weiteren halben Jahr waren die Vorbereitungen vollzogen, und alle Peckelsheimer wurden per Flyerauslage in den Geschäften und Banken zur Gründungsversammlung am 09. Mai 2006 in den Sitzungssaal der Volksbank Peckelsheim eingeladen (flyer_zip_gründung.pdf). Unterstützt wurde die Einladung durch das Westfalenblatt am 06.05.2006 mit einem Bericht „Zukunftsinitiative gründet sich“.
Bis zur Vereinsgründung hatten bereits 45 Personen die Mitgliedschaft beantragt. Bei der Gründungsversammlung konnten 60 Mitgliedschaften verzeichnet werden.
Die bereits in den vorausgegangenen Versammlungen diskutierte Satzung war zwischenzeitlich juristisch und hinsichtlich Anerkennung der Gemeinnützigkeit geprüft worden. Sie wurde ohne Gegenstimmen verabschiedet. In die Organe des Vereins wurden folgende Personen gewählt:
Vorsitzender: Willibernd Schröder; Stellvertreter: Karl-Josef Ernst Schriftführer: Detlef Zengerling; Kassierer: Axel Hartmann
Beisitzer: Christiane Ernst (jetzt vh. Schulte); Walburga Schäfers und Peter-Wilhelm Legge; Kassenprüfer: Ulrich Balkenhol; Hans-Hermann Bluhm
Der frisch gewählte Vorsitzende Willibernd Schröder referierte, daß der Ort Peckelsheim derzeit keine Probleme hat, die er nicht selbst lösen kann. Entscheidend sei es, diese Dinge anzupacken. Dies sei zugleich eine Bereicherung für das Gemeinschaftsleben des Ortes und somit auch ein Grund in Peckelsheim zu bleiben oder dorthin zu ziehen.
Als erstes größeres Projekt wurde der Bau eines schützenden Schleppdaches auf dem Hallenbad-Gebäude vorgestellt. Die Stadt Willebadessen werde hierfür das Material stellen und die Zukunftsinitiative die Federführung und einen erheblichen Anteil der Arbeitsleistung bei der Erstellung des Schleppdaches übernehmen.
Über die Gründungsversammlung berichtet auch Westfalenblattes am 13.05.2006: „ Initiative ZiP nimmt Arbeit auf“.