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Erneuerung des Hallenbaddaches


Bereits im Jahr 2006 in der ZIP-Gründungsphase äußerte Mitglied Franz Tewes den Wunsch, das Dach über dem Eingangstrakt, den Sanitär- und Umkleideräumen des Hallenbades in Peckelsheim zu reparieren oder zu erneuern, weil bei Regen dort das Wasser in erheblichem Maße durch die Decke tropfte. Da auch einige ZIP-Mitglieder in der DLRG-Ortsgruppe und der Behindertensportgemein-schaft (BSG) Mitglied und aktiv sind bekam dieser Gedanken weiteren Auftrieb, verstärkte sich und wurde schließlich zum Projekt erklärt.
Wie das Projekt finanziert werden sollte, war zu diesem Zeitpunkt völlig unklar. Die Stadt jedenfalls hatte in seiner Finanznot dieses Vorhaben schon einige Zeit vor sich hergeschoben. Nach Kontaktaufnahme mit der Stadt Willebadessen zu diesem Problem durch den ZIP-Vorsitzenden Willibernd Schröder rang man sich zu einer sehr pragmatischen Entscheidung zum Wohle der Hallenbadbenutzer durch. Die Stadt Willebadessen ermöglichte die Finanzierung der Materialkosten in Höhe von ca. € 20.000, die Montage- und Installationsarbeiten sollten ehrenamtlich durch freiwillige Helfer erbracht werden. Eine Voraussetzung für das ZIP-Engagement war auch, dass die Lieferung der Baumaterialen durch heimische Firmen erfolgt. So lieferte das Sägewerk Behler aus Niesen den Dachstuhl und die Dachdeckerei Wallis aus Peckelsheim die Dacheindeckung aus beschichteten Profilblechen.
Anfang Juli 2007 wurde dann mit den Arbeiten begonnen. Zunächst mussten von dem Flachdach ca. 40 Kubikmeter Kies abgetragen und abgefahren werden. An diesem ersten Einsatztag war ein Team aus zahlreichen Helfern mit Schüppen, Schubkarren und Besen angerückt, so dass der Abtrag schnell bewältigt werden konnte. Die Abfuhr erfolgte mit einem LKW des städtischen Bauhofes. Die Einrüstung mit einem Schutzgerüst rund um das Dach herum gestaltete sich nicht ganz so einfach. Es entsprach nach dem Aufbau nicht den Bau-, bzw. Unfallverhütungsvorschriften. Hier waren deutsche Normen anzuwenden. Schließlich wurde das Gerüst wieder demontiert und die Stadt Willebadessen brachte einen professionellen Gerüstbauer zum Einsatz.
Am darauffolgenden Wochenende war dann Einsatz bis an die Leistungsgrenzen angesagt. 18 Kubikmeter Holzbalken waren auf 450 Quadratmetern Dachfläche zu verteilen. Ein Traktor mit Frontlader hob die Holzbalken bis an die Dachkante an. Von dort mussten sie mit reiner Manpower an die Verwendungsplätze getragen werden. Gleichzeitig begannen die Rentner-Zimmerer mit dem Aufsetzen des Dachstuhls und setzen diese Arbeiten auch im Wochenverlauf der Folgezeit fort und schon bald konnte das Richtfest gefeiert werden. Daran anschließend wurde noch die Profildacheindeckung auf dem Dachstuhl verteilt und befestigt, sowie die erforderlichen Dachrinnen und Wasserabläufe installiert.
Während der gesamten Bauzeit wurde das Helferteam aus der Bürgerschaft mit Getränken und morgendlichen Frühstücksbrötchen versorgt. Nach Beendigung des Einsatzes lud die DLRG alle Helfer zu einer Projektabschlussfeier ein.
Aus der Helfermannschaft möchten wir an dieser Stelle einige Hauptakteure besonders erwähnen. Ansgar Grawe von der Stadt Willebadessen hatte die Planungsarbeiten ausgeführt und auch selbst an der Baustelle Hand angelegt, wofür er sogar einen Teil seines Urlaubs einsetzte. Franz Tewes und Alfons Schachta waren die Protagonisten beim Aufsetzen des Dachstuhls. Willi Hoffmann installierte die Dachrinnen. Die weiteren Helfer waren im wesentlichen Mitglieder des DLRG, der BSG-
Behindertensportgemeinschaft, der Zukunftsinitiative Peckelsheim sowie einige aus der Bürgerschaft.
Dieses Projekt war ein gutes Beispiel, wie Zukunftsaufgaben durch Zusammenarbeit mit der Stadt und Gemeinsinn in einem Ort gelingen können.
Das Westfalenblatt berichtete am 24.07.2007 ausführlich über dieses Engagement motivierter Bürger.